Frühjahr 2018 (R1-2018)

Liebe Mitpilgerinnen und Mitpilger!
Liebe Freunde und Wohltäter des Heiligen Landes!

Br. Petrus Schüler OFM, der Schriftleiter unserer Heilig-Land-Zeitschrift „Im Land des
Herrn“, ist inzwischen – wie geplant – nach mehr als 10-jähriger Tätigkeit im Dienst der Kustodie des Heiligen Landes nach Deutschland zurückgekehrt und wird im Herbst 2018 die Aufgaben als Kommissar des Heiligen Landes in der Deutschen Franziskanerprovinz von mir übernehmen, und zwar vom Franziskanerkloster St. Anna, München, aus. Weitere Einzelheiten werden rechtzeitig folgen.

Br. Petrus wird auch an unseren „Besinnungstagen für Heilig-Land-Fahrer und Interessierte“ vom 31.08. bis 02.09.2018 im Haus Maria Immaculata, Paderborn, teilnehmen, zu dem ich herzlich einlade. Einige Teilnehmer sind bereits angemeldet. Die restlichen reservierten Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs bestätigt, so weit wie möglich. Als Referent wird Herr Johannes Zang aus Goldbach kommen, der viele Jahre im Heiligen Land gelebt hat (u.a. als Mitarbeiter in einem Kibbuz, als Musiklehrer an der christlichen Privatschule „Talitha Kumi“ in Bethlehem und als freier Journalist und Orgellehrer in Ost-Jerusalem). Er hat bisher drei Bücher herausgegeben: „Unter der Oberfläche. Erlebtes aus Israel und Palästina“, „Gaza – ganz nah, ganz fern“ sowie „Begegnungen mit Christen im Heiligen Land“. Das Thema der Besinnungstage wird lauten: „Begegnungen mit Christen im Heiligen Land“. Dabei geht es um die Fragen: Wer sind die einheimischen Christen? Die einheimischen Christen und der Nahostkonflikt. Begegnungen mit Christen. Stimmen einheimischer Christen. Was können wir tun?

Im ihrem Aufruf zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land vom Frühjahr 2018 schreiben die deutschen Bischöfe: „Es darf uns nicht ruhen lassen, dass die Heimat Christi nach wie vor unter Krieg und Spannungen leidet. Terror, Gewalt, Hass und Misstrauen zerstören die Gesellschaften. Zahlreiche Menschen – darunter viele Christen – sehen den einzigen Ausweg darin, ihre Heimat zu verlassen. Es gibt aber auch Zeichen der Hoffnung: Nicht wenigen Christen im Heiligen Land schenkt der Glaube die Kraft, unter großem Druck und schwierigen Bedingungen auszuharren und ein lebendiges Zeugnis vom Evangelium zu geben… Unter dem Leitwort „Gemeinsam den Christen im Heiligen Land eine Zukunft geben“ sind wir zu tätiger Solidarität aufgerufen. Alle Gläubigen bitten wir um ihr Gebet. Zudem ermutigen wir kirchliche Gruppen und Gemeinden, Pilgerreisen zu den Heiligen Stätten zu unternehmen und dort die Begegnung mit den einheimischen Christen zu suchen. So können diese in schwieriger Lage erfahren, dass sie nicht allein gelassen sind. Die Kirche im Heiligen Land benötigt weiterhin auch unsere materielle Hilfe, um überleben und ihren Dienst an den Menschen erfüllen zu können – nicht zuletzt mit ihren christlichen Schulen und Sozialeinrichtungen. Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande und die Franziskaner im Heiligen Land fördern diese Einrichtungen. Sie betreuen die Pilger und vermitteln das Wissen um die biblischen Stätten. Mit Ihrer Spende … tragen Sie, liebe Mitchristen, zu dieser wichtigen Arbeit bei. Gemeinsam können wir die Ortskirchen des Heiligen Landes dabei unterstützen, an einer friedlichen und gerechten Entwicklung der ganzen Region mitzuwirken.“

Auf Einladung des kath. Hilfswerks „Kirche in Not“ wird der syrische Franziskaner P. Firas Lutfi OFM aus Aleppo vom 31.05. bis 05.06.2018 nach Süddeutschland kommen. Da ich ihn seit langem kenne, hat er mich gebeten, ihn bei den verschiedenen Besuchen zu begleiten. Zusammen mit dem latein. Bischof von Aleppo und dem Großmufti von Aleppo plant er das Projekt „Ein Name und eine Zukunft“ zur Unterstützung verlassener und traumatisierter Kinder in Aleppo. Wer dabei helfen will, kann seine Spende auf das Konto „Kommissariat des Heiligen Landes“ Stichwort „Kinder in Aleppo“ überweisen (Kt.-Nr. siehe unten). Leider ist es aus terminlichen Gründen nicht möglich, daß P. Firas auch nach Nordrhein-Westfalen kommt.

Vom 06.04. bis zum 14.04.2019 planen der indische Franziskaner P. Francis Kaviyil OFM (geistlicher Leiter) und P. Werner (Gesamtleitung) wieder eine franziskanische Pilgerfahrt ins Heilige Land (Israel und Palästina). P. Francis Kaviyil OFM ist Mitarbeiter in der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn-Bad Godesberg. Nähere Informationen bei P. Francis (francis@mzf.org) oder bei P. Werner (werner.mertens@franziskaner.de) .

Weitere Pilgerfahrten ins Heilige Land bietet auch das General-Kommissariat des Heiligen Landes, P. Elias van Haaren OFM, Franziskanerkloster Wien (www.pilgerreise.at ; Tel.: 0043-1-512 19 17). Es ist dann leicht möglich, von Deutschland aus über Wien nach Tel Aviv zu fliegen. Im kommenden Jahr wird auch das Kommissariat des Heiligen Landes wieder eigene Pilgerfahrten ins Heilige Land anbieten.

Herzlich danke ich allen für ihre Solidarität mit den Christen im Heiligen Land, besonders für die Verbundenheit im Gebet und für die Spenden zugunsten der notleidenden Menschen in Syrien. Viele von Ihnen helfen durch eine regelmäßige Spende.

Mit guten Wünschen für eine erholsame Sommerzeit und herzlichen Grüßen,
auch von Br. Petrus Schüler OFM.

Ihr Pater Werner Mertens OFM,
Kommissar des Heiligen Landes